Wohnortnahe Grundversorgung

Fragebögen

Um uns einen ersten Überblick zu den Bedarfen der Bewohnerinnen und Bewohner in den Themenschwerpunkten Nahversorgung und Mobilität zu verschaffen, konnten wir für die Befragung von verschiedenen Chemnitzer Stadtgebieten das Institut für Geographie der Universität Leipzig, unter Leitung von Frau Prof. Dr. Vera Denzer, als Kooperationspartner gewinnen.

Ziel der Untersuchung war es, ein möglichst originalgetreues Bild der eigenen Versorgung der Genossenschaftsmieter in den Stadtteilen zu erhalten. Dabei interessierte uns, wie und wo sie ihre täglichen Besorgungen erledigen und auf welche Schwierigkeiten Sie dabei stoßen. Folgende Fragen standen dabei zur Klärung:

  • Welche Versorgungseinrichtungen sind bekannt und werden wahrgenommen und welche werden vielleicht nicht besucht? Besonders interessierten dabei die Gründe für das Nichtaufsuchen:
  • Fehlt ein Mobilitätsangebot, welche Hindernisse bestehen evtl. auf dem Weg, bieten Einrichtungen in der Nähe nicht die gewünschten Waren oder Dienstleistungen?

Oftmals greifen gerade ältere Menschen auch auf Kompensationsstrategien zurück, um die gewünschten Waren zu erhalten oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können:

  • Können soziale Kontakte (Verwandte, Bekannte, Nachbarn) gebeten werden, etwas mitzubringen oder Wege abzunehmen?
  • Sind Bestellungen über Telefon oder Internet eine Lösung?
  • Könnten Fahrdienste die Erreichbarkeit herstellen?
  • Oder wie wichtig ist den Menschen, weiter unabhängig mobil zu sein?

An der Befragung nahmen 2250 Personen aus den Chemnitzer Stadtgebieten: Kappel/ Helbersdorf, Hutholz, Markersdorf, Kaßberg/ Altendorf und das Yorck-Gebiet teil. Die Ergebnisese der Befragung wurden in der Studie "Alternde Quartiere in Chemnitz-Herausforderungen für Grundversorgung und Mobilität für morgen" veröffentlicht. 

Ansprechpartner

Herr Ulrich Zimmermann, ATB Arbeit Technik und Bildung gGmbH

Vorgestellt

Die Ergebnisse der Befragung "Wohnortnahe Grundversorgung" finden Sie im Newsletter 03/2015.