Versorgungsstrukturen

In einem komplexen Versorgungssystem kann bedarfsgerechte Unterstützung nur in Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Akteure gelingen. Vorhandene Angebote sollen im Zusammenwirken sektorenübergreifend miteinander verbunden und auf die individuelle Bedarfs- und spezifische Problemsituation bezogen werden. Dabei sind auch Schnittstellen näher zu betrachten und „Lücken“ im Versorgungssystem zu schließen. Kommunikation und Vernetzung der Akteure werden in diesem Zusammenhang  als wichtige Voraussetzungen betrachtet und als Aufgaben im Projekt begriffen. Dieses Themenfeld wird mit mehreren Ansätzen bearbeitet.

Etablierung von Arbeitsgruppen als Plattformen für Kommunikation und akteursübergreifende Vernetzung

1. Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit: Veranstaltungen/Vorträge

Diese Arbeitsgruppe generiert, berät, differenziert und priorisiert Themen für Veranstaltungen. Sie bereitet diese vor, begleitet bei der Durchführung und Evaluation. Bei der Erarbeitung von Veranstaltungsformaten können Austauschprozesse verschiedenster Praxispartner initiiert und Synergieeffekte für die Sensibilisierung und Information von Zielgruppen erreicht werden.

2. Arbeitsgruppe Informations- und Arbeitsmaterialien

Hier werden aktuell insbesondere Materialien zur Optimierung von Kommunikationsprozessen und zum Abbau von Bruchstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung entwickelt. Weitere Themen betreffen beispielsweise Informationsmaterialen zum Krankheitsbild und zur Versorgung bei Demenz oder gesundheitlicher Vorsorge im Sinne von Prävention.

3. Arbeitsgruppe Überleitung

Die Arbeitsgruppe bietet im Rahmen der Beschäftigung mit  „übergangsrelevanten“ Themen eine Plattform zur Vernetzung der Akteure an den Schnittstellen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung, insbesondere in Übergängen zwischen Krankenhaus und Häuslichkeit. Gemeinsam werden Strukturen und Prozesse  in der stationären und ambulanten Versorgung betrachtet und diskutiert. Darauffolgend werden Vorgehensweisen und Instrumente zur bedarfsgerechten Optimierung von  Übergängen entwickelt und zur Anwendung gebracht.