Kommunikation und Netzwerke

Gestaltung von Übergängen

Die Mobile geriatrische Rehabilitation (MoReha) ist ein neu entwickeltes Therapieangebot, um ältere Menschen bei der Rückkehr in die eigene Häuslichkeit zu unterstützen. Dies ist ein vollumfassendes Therapieangebot am Wohnort des Patienten mit 60 Therapieeinheiten an 3 Tagen in der Woche zu je 2 Einheiten. Voraussetzung ist, dass die Häusliche/Pflegerische Betreuung gesichert ist. Die Bewilligung erfolgt durch die Krankenkasse nach Antragstellung durch den behandelten Arzt. Unter ärztlicher Aufsicht erbringen Therapeuten unterschiedlicher Fachdisziplinen (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie) Rehabilitationsleistungen im häuslichen Umfeld, zu denen auch Senioreneinrichtungen gehören. Gesetzlich basiert die MoRe auf § 40 SGB V sowie den Rahmenempfehlungen zur Mobilen geriatrischen Rehabilitation. Das multiprofessionelle Team der mobilen geriatrischen Rehabilitation konnte die Aktivitäten im Berichtszeitraum deutlich erweitern, es wurden 50 Rehabilitanden im häuslichen Wohnumfeld betreut, die Zusammenarbeit im Chemnitzer Umland konnte deutlich ausgebaut werden (KH Stollberg).

Neue Kooperationen

Aus der Reflexion der Prozesse in den Arbeitsgruppen und dem Aufgreifen von Versorgungslücken konnten neue Kooperationen geschlossen werden, die den Übergang vom Krankenhaus in die Häuslichkeit unterstützen sollen.
Bislang sich folgende Kooperation in der Praxiserprobung:

  • Zusammenarbeit zwischen Klinikum Chemnitz und für Diagnostik Seebeeinträchtigung in der geriatrischen und gerontopsychiatrischen Versorgung bei Verdacht einer neu erworbenen Gesichtsfeldeinschränkung  (z. B. Zustand nach Apoplex)
  • Abstimmung des Fallmanagements zur Pflegeüberleitung zwischen der mobilen Reha und der Schlaganfall-Lotsin
  • Zusammenarbeit SFZ Förderzentrum gGmbH und Heim gGmbH zu Sehtraining nach Schlaganfall, ggf. Einbindung in mobile Reha je nach Indikation

In der Arbeitsgruppe „Überleitung“ haben sich zudem weitere Kooperationen bezüglich gegenseitiger Information und Öffentlichkeitsarbeit ergeben:

  • Artikel, Zuarbeiten Beiträge für den Seniorenleitfaden des Sozialamtes zu Sehberatung des SFZ und zur Mobilen geriatrischen Reha der Heim gGmbH
  • Bekanntmachung der mobilen geriatrischen Reha bei Multiplikatoren der medzinischen und häuslichen Versorgung in der Stadt Chemnitz
  • Sozialamt und Klinikum Chemnitz, insbesondere zu geriatrischer Reha sowie Schlaganfalllotsin und Schlaganfallbüro

Ansprechpartnerin

Frau Steffi Bartsch, Begleitetes Wohnen e.V.

Vorgestellt: Mobile Geriatrische Rehabilitation

Artikel "Reha in den eigenen vier Wänden" im Newsletter 03/2016

Geriatriezentrum am Klinikum Chemnitz

Ansprechpartner: Herr Ludwig Heinze

Artikel "Wie verändert sich das Sehen im Alter?" im Newsletter 04/2016

Vorgestellt: AG Überleitung

Artikel: "AG Überleitung- der Übergang Krankenhaus - Häuslichkeit" im Newsletter 03/2016