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ACX GmbH

ACX GmbH

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Die ACX GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Lichtenstein (Sachsen) und Zwickau. Sie wurde im Jahr 2008 wegen des starken Wachstums der Entwicklungsaufgaben, der schon seit 1998 bestehenden NSC GmbH, gegründet. Ausgegliedert wurde dabei die komplette Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

 „Ideen aus Leidenschaft” wird hier für alle spürbar gelebt.  Das Unternehmen ist Anbieter von professionellen Soft- und Hardwarelösungen, die spezifisch auf die individuellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Interdisziplinäre Kompetenzen führen zu funktionierenden und effizienten Lösungen sowohl für KMU als auch für Großunternehmen in folgenden Bereichen:

  • Entwicklung und Zulassung von Motorsteuerungen
  • Entwicklung und Zulassung von Tools zum Monitoring und zur Bedatung von Motorsteuerungen
  • Automatisierung von Geräten und Systemen und Anlagen
  • Steuerungen für intelligente Gebäude und Gebäudeautomation
  • Software-Engineering für die Überwachung und Verwaltung der Betriebsdaten
  • maßgeschneiderte Elektronik- und Software-Module für eingebettete Systeme

Zum Kerngeschäft der ACX GmbH zählt seit mehreren Jahren die Weiterentwicklung und Pflege des Systems ViciOne, einer innovativen Lösung zur universellen und einheitlichen Steuerung und Automatisierung aller technischen Installationen und Geräte eines Gebäudes. Aufgrund des offenen, flexiblen und modularen Aufbaus von ViciOne ist es auch in bestehende Systeme schnell und einfach integrierbar und kann dabei in vollem Umfang kundenspezifisch angepasst werden. 

Ziel des Teilvorhabens „Weiterentwicklung technischer Infrastrukturen und Dienstleistungsfunktionen“ der ACX GmbH im Rahmen von Chemnitz+ ist die konzeptionelle Weiterentwicklung und die pilothafte Gestaltung technischer Infrastrukturen als Basis für die zu entwickelnden Angebots- und Serviceketten. Es werden geeignete technische Infrastrukturen geschaffen und miteinander vernetzt. Die geschaffene technische Infrastruktur wird ergänzt und geschlossen durch entsprechende technikbasierter Dienstleistungen. Dabei geht es insbesondere darum, die benötigten technischen Infrastrukturen sowie technikbasierten Dienstleistungen in der Zukunftsregion rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und entsprechend der analysierten Erkenntnisse und Anforderungen zu erweitern.

ACX GmbH
Herr Edgar Liebold

Äußere Zwickauer Straße 8
08054 Zwickau

0375 7860-73
0375 7860-68

Edgar.Liebold@acx-gmbh.de
www.acx-gmbh.de
www.nsc-zwickau.de

ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH

ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH

Logo ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH

Die im Jahr 1991 gegründete ATB verfügt als Forschungs- und Beratungsunternehmen über Erfahrungen auf dem Gebiet der Dienstleistungsforschung und -entwicklung im Kontext demografischer Veränderungen und eines selbstbestimmten Lebens im Alter. Die ATB  arbeitet nach einem prozessorientierten Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 (2000). Eine im Jahr 2007 auditierte Trägerzulassung nach AZWV-Richtlinie („Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung") liegt vor.

Das Unternehmen erweist sich in folgenden Feldern als kompetenter Forschungs- und Umsetzungspartner:

  • Evaluierung und Begleitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Dienstleistungsforschung, -entwicklung und -beratung (u. a. systematische Entwicklung von Dienstleistungsprodukten)
  • Erstellung von Studien
  • Entwicklung, Umsetzung und Koordination von anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Feldern demografische Entwicklung, Wandlungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung

Das Unternehmen begleitet seit vielen Jahren im Rahmen zahlreicher Projekte die Wandlungsprozesse regionaler bzw. überregionaler betrieblicher Entwicklungssaktivitäten und bestimmte diese unter konsequenter Kopplung an die Unternehmen und den Markt maßgeblich mit. Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind der Dienstleistungsauftrag zur Evaluation und Prozessbegleitung der sächsischen Fachkräftenetzwerke in den Jahren von 2006 bis 2008 durch die ATB.

Aufgrund der Herausforderungen der demografischen Sondersituation in Ostdeutschland hat sich das Unternehmen über die vergangenen Jahre in der Region zu einem anerkannten und aktiven Partner bei Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft etabliert. Gemeinsam mit wichtigen regionalen Akteuren und Entscheidungsträgern erfolgt neben der Projektumsetzung vor allem die Strategiebildung hinsichtlich der nachhaltigen Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs, wie u. a. durch Matchmaking und die frühzeitige Bindung von Nachwuchsfachkräften an das Unternehmen durch die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft in naturwissenschaftlich-technische Studiengängen.

Ziel des Teilvorhabens „Vernetzte Dienstleistungsstrukturen und Quartiersgestaltung für soziale und mobile Teilhabe“ der ATB im Rahmen von Chemnitz+ ist es, Dienstleistungen in Serviceketten zu entwickeln, zu gestalten und zu implementieren, um die soziale Teilhabe und physische Mobilität von Menschen in der Pilotregion zu erhalten und zu stärken. Darüber hinaus sollen die Selbsthilfekräfte von Nachbarschaften gestärkt werden.

ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH
Herr Dr. Michael Uhlmann

Neefestraße 76
09119 Chemnitz

0371 36958-13
0371 36958-25

uhlmann@atb-chemnitz.de
www.atb-chemnitz.de

Begleitetes Wohnen e. V.

Begleitetes Wohnen e. V.

Logo Begleitetes Wohnen e. V.

Der Begleitetes Wohnen e.V. wurde am 16.08.1996 in Dresden von einer Gruppe junger Menschen gegründet. Intention der Gründung war die Entwicklung eines klientenorientierten wirtschaftlichen sozialpflegerischen Unterstützungsangebotes für ältere Menschen auch mit dementiellen Erkrankungen, um deren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit möglichst lange sicher zu stellen.

Im Rahmen der Konzeptentwicklung und schrittweisen Umsetzung wurde das Angebot „Begleitetes Wohnen“ bis zum Jahr 2000 modellhaft realisiert, seitdem werden durch den Verein laufend ca. 80 bis 100 Senioren durch Sozialarbeit, Fallmanagement und Betreuungsangeboten begleitet. Eine wesentliche Aufgabe der Begleitung besteht darin, präventive Ansätze ressourcenorientiert im Lebensalltag älterer Menschen zu implementieren, v. a. in Krisensituationen Übergänge aktiv zu gestalten und Erfolge medizinischer Behandlung und Rehabilitation zu sichern. Ergänzend dazu vermitteln und vernetzen die Mitarbeitenden zu ergänzenden Dienstleistungen und Pflegeangeboten.

Im Laufe der Tätigkeit sind vielfach Anfragen aus dem Bundesgebiet an den Verein heran getragen worden, „Begleitetes Wohnen“ an anderen Standorten in Angebote anderer Träger einzubinden oder dieses neu aufzubauen. Mit dem ESF-Projekt SOZIAL-TRANSFER (www.sozial-transfer.de), welches im Mai 2012 abgeschlossen werden konnte, wurden methodische Grundlagen und Verfahren entwickelt, um eine gesicherte Übertragung von erfolgreichen Projekten und Angeboten der Altenhilfe an den Ort des Bedarfs zu ermöglichen. Mit der Nutzung des SOZIAL-TRANSFERs ist es möglich, Projektergebnisse nachhaltig zu sichern und an weitere Standorte zu übertragen, ohne dass das „Rad neu erfunden werden muss“.

Ziel des Teilvorhabens „Gestaltung institutions- und sektorenübergreifender Versorgungsstrukturen“ des Begleitetes Wohnen e.V. (BeWo) im Rahmen von Chemnitz+ ist es, Übergänge zwischen verschiedenen Versorgungsformen zu analysieren, konzeptionell weiter zu entwickeln, zu pilotieren und zu evaluieren sowie die Übertragung auf andere Kontexte vorzubereiten. Vornehmliche Zielgruppe sind Personen der Altersgruppe ab 65 Jahren und deren selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung in der eigenen Häuslichkeit und die dazu notwendigen Versorgungsstrukturen und Rahmenbedingungen.

Begleitetes Wohnen e. V.
Frau Steffi Bartsch

Elsa-Brändström-Straße 1
01219 Dresden

0351 3172323
0351 3172320

steffi.bartsch@begleiteteswohnen.de
www.begleiteteswohnen.de

Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG

Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG

Logo Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG

Die am 1. Oktober 1990 gegründete Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG kann als Rechtsnachfolger der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft „Solidarität“ Karl-Marx-Stadt auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Im Mittelpunkt des täglichen Handelns steht die sichere und sozial verantwortbare Wohnraumversorgung der Mitglieder. Die CSg bewirtschaftet aktuell über 4.700 Wohneinheiten in den grünen und zentrumsnah gelegenen Chemnitzer Stadtteilen Kaßberg und Altendorf. Über 98 % der Bestände sind bautechnisch und energetisch saniert. Auch in anderen Bereichen setzt die Genossenschaft bereits innovative und zukunftsorientierte Lösungen ein. Durch ein breites, mitgliederorientiertes Angebot an Service- und wohnbegleiteten Dienstleistungen bietet die CSg ihren Mitgliedern über das Wohnen hinaus eine Vielzahl von Mehrwerten. Mit Hilfe der Mitglieder- und Servicekarte können die Genossenschaftler bei zahlreichen Dienstleistungspartnern Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Ein eigens für die Genossenschaftsmitglieder geschaffenes Veranstaltungsareal sowie die Begegnungsstätte bietet Raum für Veranstaltungen und Festlichkeiten. Darüber hinaus hält die CSg drei Gästewohnungen für ihre Mitglieder bereit. Erwähnenswert ist das hohe gesellschaftliche Engagement der CSg bei der Förderung von Kunst, Kultur und Sport in der Stadt Chemnitz. Im Oktober 2009 eröffnete die CSg mit großem Erfolg eine genossenschaftliche Spareinrichtung. Hier können die Mitglieder flexibel und sicher ihre Ersparnisse anlegen und dabei von sehr guten Konditionen profitieren. Die Spareinrichtung versetzt die Genossenschaft in die Lage, den Bestand und die Dienstleistungen zukunftsorientiert weiter zu entwickeln und auszubauen.

Ziel des Teilvorhabens „Wohn- und Dienstleistungsangebote in städtischen Quartieren“ der CSg im Rahmen von Chemnitz+ ist die Entwicklung und pilothafte Umsetzung von Wohn- und Dienstleistungsangeboten für eine integrative Versorgung der Mieter in städtischen Quartieren. Im Mittelpunkt stehen regionale komplexe Serviceketten zur Unterstützung sozialer Teilhabe und physischer Mobilität in städtischen Bereichen, die einer intensiven Entwicklungsbegleitung und Moderation bedürfen.

Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG
Herr Ringo Lottig

Hoffmannstraße 47
09112 Chemnitz

0371 38222-35
0371 38222-69

rlottig@siedlungsgemeinschaft.de
www.siedlungsgemeinschaft.de

IHD gGmbH

IHD gGmbH

Logo IHD gGmbH

Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH

Das Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD) wurde 1952 als Institut für Holztechnologie und Faserbaustoffe gegründet und 1992 als unabhängiges und gemeinnütziges Institut privatisiert. Alleiniger Gesellschafter ist der „Trägerverein Institut für Holztechnologie Dresden e.V.“ Diesem gehören gegenwärtig etwa 90 produzierende Unternehmen, Verbände und Institutionen u. a. aus der Holzwirtschaft, Möbelindustrie, Forschung, Lehre, Verbänden und verwandten Industriezweigen als Mitglieder an. Das zentrale Betätigungsfeld des Instituts ist die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf nahezu allen Gebieten des Rohstoffs Holz, seiner Bearbeitung zu Holzwerkstoffen und Fertigerzeugnissen (wie zum Beispiel Möbeln) sowie deren Veredlung. Parallel bzw. ergänzend dazu ist das IHD auf den Gebieten Prüfung, Zertifizierung, Beratung, Gutachten sowie Weiterbildung tätig.

Ca. 15 % der wissenschaftlichen Ressourcen dienen der Grundlagenforschung, 85 % der angewandten Forschung und technologischen Entwicklung. Zu den Schwerpunkten der anwendungsorientierten Forschung und technologischen Entwicklung zählen auch Fragen der Bewertung von Benutzbarkeit von Ausstattungen im Wohn- und Lebensumfeld. Diesem Themengebiet kommt seit 2009 eine besondere Bedeutung zu.

Ziel des Teilvorhabens „Gestaltung von Wohnraumkonzepten im Universal Design“ des Institutes für Holztechnologie Dresden (IHD) im Rahmen von Chemnitz+ ist die Entwicklung und Implementierung eines bedarfsgerechten Wohnraumkonzeptes unter den Gesichtspunkten der Prinzipien des Universal Design. Eine entscheidende Bedeutung kommt hierbei, neben der Integration von bedarfsgerechten und modularen AAL-Komponenten, der Interaktionen zwischen Pflegekräften und zu betreuenden Personen zu. Ziel ist es, Wohnkonzepte zu entwickeln, die durch die Bewohner selbstständig ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Dafür bedarf es umfassender Kenntnisse des Zusammenhangs zwischen körperlichen und sensorischen Einschränkungen und den entsprechenden Wohnraumanpassungen.

IHD Institut für Holztechnologie Dresden
Frau Susanne Trabandt

Zellescher Weg 24
01217 Dresden

0351 4662-351
0351 4662-211

Susanne.Trabandt@ihd-dresden.de
www.ihd-dresden.de

Klinikum Chemnitz gGmbH

Klinikum Chemnitz gGmbH

Logo Klinikum Chemnitz gGmbH

Geriatriezentrum

Die Klinikum Chemnitz gGmbH mit einer Kapazität von 1.745 Betten an drei Standorten in Chemnitz sowie in Schneeberg ist das größte Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft in Ostdeutschland. Am Klinikum Chemnitz wird gegenwärtig eine maximale Versorgung für nahezu alle medizinischen Fachrichtungen angeboten, in der landesüblichen Einordnung zählt es zu den Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung.

Im Klinikum Chemnitz arbeiten 21 Kliniken, sieben diagnostische Institute und Abteilungen sowie 19 Behandlungszentren, in denen die Kliniken und Institute fachübergreifend kooperieren. Gemeinsam mit Tochtergesellschaften werden am Klinikum Chemnitz umfassende stationäre, vor- sowie nachstationäre, teilstationäre und ambulante Versorgungsangebote vorgehalten. Wesentlich für eine Absicherung Rund-um-die-Uhr mit maximaler Notfallversorgung ist die Zentrale Notaufnahme.

Im Jahr 2000 konnte die Klinikum Chemnitz gGmbH als erstes Krankenhaus in Deutschland eine Zertifizierung nach den Standards von Joint Commission International / USA (JCI) erreichen. Im März 2010 wurde die dritte Rezertifizierung nach JCI erfolgreich erreicht. 

Das Geriatriezentrum der Klinikum Chemnitz gGmbH umfasst eine Akutgeriatrie mit 30 Betten sowie eine geriatrische Rehabilitation mit 88 stationären sowie sechs Tagesklinik-Betten. Es ist im Rahmen des Geriatriekonzeptes des Freistaates Sachsen, im Auftrag des Staatsministeriums für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz und mit Unterstützung der Krankenkassen, am Aufbau eines Geriatrienetzwerkes zur Sicherung und Verbesserung der Versorgung von Menschen mit geriatrischem Behandlungsbedarf beteiligt.

In Zusammenarbeit mit dem Geriatrienetzwerk_C kann auf die umfassende Erfahrung verschiedener Berufsgruppen zurückgegriffen werden, da Ärzte (niedergelassen und stationär), Pflege (stationär und ambulant), Therapeuten (u. a. Physio-, Ergo-, Musiktherapie, Logopädie), Sozialdienste und Ehrenamtliche Dienste im Netzwerk zusammenarbeiten. 

Ziel des Teilvorhabens „Schnittstellengestaltung zur Versorgung von Menschen mit geriatrischem Behandlungsbedarf“ der Klinikum Chemnitz gGmbH ist die Gestaltung und Optimierung von Strukturen und Schnittstellen zur medizinischen Versorgung von Menschen mit geriatrischem Handlungsbedarf in der Modellregion, insbesondere in Chemnitz.

Geriatriezentrum Klinikum Chemnitz gGmbH
Herr Ludwig Heinze

Dresdner Straße 178
09131 Chemnitz

0371 333-11401

l.heinze@skc.de
www.klinik-verwaltung-chemnitz.de

SFZ Förderzentrum gGmbH

SFZ Förderzentrum gGmbH

Logo SFZ Förderzentrum gGmbH

Die SFZ Förderzentrum gGmbH mit ihren verbundenen Unternehmen SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz gGmbH und SFZ Cowerk gGmbH ist ein modernes überregional agierendes Bildungs-, Förder- und Dienstleistungsunternehmen und bietet einen umfassenden Service für blinde, seh- und mehrfachbehinderte Menschen. 

Die Unternehmen gehen aus der 1905 gegründeten Königlich-Sächsischen Landes- und Erziehungsanstalt in Chemnitz hervor. Seitdem werden Menschen mit Seh- oder Mehrfachbehinderung erfolgreich ausgebildet und gefördert. 

1991 nahm das SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte seine Arbeit auf. Im Jahr 2000 folgte die Gründung der SFZ Förderzentrum gGmbH und der SFZ Cowerk gGmbH. Gesellschafter sind die Nikolauspflege in Stuttgart und der Internationale Bund in Frankfurt. 

Das SFZ unterstützt Menschen bei der Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt, bei der beruflichen Neuorientierung, der Integration/Rehabilitation und versteht sich als starker Partner an der Seite der Auszubildenden und Rehabilitanden. 

Vor allem das Integrationsunternehmen Cowerk ist ein großer Arbeitgeber für Menschen mit Schwerbehinderung und gleichzeitig ein wichtiger Anbieter von Dienstleistungen. Cowerk arbeitet erfolgreich als Caterer, Anbieter von Fahr-, Büro-, IT-Dienstleistungen sowie auf dem Gebiet der Assistenz und Pflege. 

Insgesamt hat das SFZ seine sozialräumliche Orientierung in den letzten Jahren stark ausgebaut. Diese wird auch durch die Sehzentren in Chemnitz, Dresden und Berlin stark vorangetrieben. Einen Schwerpunkt der Kunden in den Sehzentren bilden im zunehmenden Umfang Senioren. Für diese Gruppe werden verstärkt Angebote mit präventivem Charakter unterbreitet. Seit September 2012 ist das SFZ Träger einer Beratungsstelle für blinde und sehbehinderte Menschen.

Ziel des Teilvorhabens „Spezifische Dienstleistungs- und Betreuungsangebote für Personen mit Kompetenzeinschränkungen“ der SFZ Förderzentrum gGmbH im Rahmen des Projektes ”Chemnitz+” ist die Entwicklung eines Modells, das es ermöglicht, professionelle Dienstleistungsketten aufzubauen, mit ehrenamtlichen Akteuren zu verknüpfen und zu stärken. So soll eine Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit von Personen mit Kompetenzeinschränkung im vertrauten Wohnumfeld erreicht werden und zu einem möglichst langen selbstgewählten Verbleib im Quartier beitragen.

SFZ Förderzentrum gGmbH
Herr Karsten Hohler

Flemmingstraße 8c
09116 Chemnitz

0371 3344-499
0371 3344-350

Chemnitzplus@sfz-chemnitz.de
www.sfz-chemnitz.de

Sozialamt Chemnitz

Sozialamt Chemnitz

Logo Sozialamt Chemnitz

Abteilung Senioren-, Behindertenhilfe, Örtliche Betreuungsbehörde

Die Arbeit der Abteilung Senioren-, Behindertenhilfe, Örtliche Betreuungsbehörde – dem Sozialamt der Stadt Chemnitz zugeordnet – basiert auf den gesetzlichen Bestimmungen von SGB I, XI und XII.

Der Fachabteilung kommt in der Senioren- und Behindertenarbeit die zentrale Rolle als ämter- und institutionsübergreifendes Koordinierungs- und Beratungsstelle zu. Die Erarbeitung von innovativen Konzepten und die Realisierung von Maßnahmen werden in Kooperation mit Akteuren der Senioren- und Behindertenhilfe durchgeführt. 

Die Abteilung vertritt die Interessen und Belange von älteren Menschen in Chemnitz und nimmt somit Einfluss auf die Entwicklung sozialpolitischer Maßnahmen. Dafür werden Bedarfs- und Interessenlagen erfasst, Angebotsübersichten erstellt sowie Unterstützungsangebote trägerneutral zugängig gemacht. Man versteht sich als eine Art Schaltzentrale der Senioren- und Behindertenarbeit, die die vielfältigen Angebote für Senioren eruiert und die bedarfsgerechte Entwicklung von speziellen Diensten, Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten forciert.

Die Beratungs- und Unterstützungsangebote zu Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten, Pflege- und Dienstleistungsangeboten sowie zu speziellen Wohnformen, wie dem betreuten, altersgerechten, barrierearmen oder -freien Wohnen werden erfasst und Interessierte dazu entsprechend der Problemlage beraten. Die zur Abteilung gehörenden Sozialarbeiter wirken im Rahmen der präventiven Arbeit durch Information, Aufklärung und Beratung frühzeitig eventuellen Notlagen entgegen. Ein Bestandteil der Hilfeplanung ist es, Ressourcen zur Selbsthilfe zu erschließen und eine möglichst lange Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Im Rahmen der fachlichen Planung und Konzeption der Altenhilfe in Chemnitz auf Grundlage des § 71 SGB XII werden außerdem soziale Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe unter Berücksichtigung aktueller Bedarfs- und Rechtsentwicklungen evaluiert und weiterentwickelt.

Ziel des Teilvorhabens „Inklusive Sozialraumentwicklung für alle Generationen“ des Sozialamtes Chemnitz im Rahmen von Chemnitz+ ist es, die infra- und sozialstrukturellen Bedingungen in den Sozialräumen nicht nur an die Bedürfnisse der alternden Menschen, sondern an die aller Generationen anzupassen.

Sozialamt Chemnitz
Senioren-, Behindertenhilfe, Örtliche Betreuungsbehörde
Frau Ina Platzer

Annaberger Straße 93
09120 Chemnitz

0371 48850-20
0371 48850-98

Ina.Platzer@stadt-chemnitz.de

Technische Universität Chemnitz

Technische Universität Chemnitz

Logo Technische Universität Chemnitz

Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement 

Im Zentrum von Lehre und Forschung der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement steht die humane und zugleich produktive Interaktion zwischen Mensch und Technik. Diese wird sowohl beim Entstehen von Innovationen als auch bei der Gestaltung von Produkten und (Arbeits-)Prozessen betrachtet.      

Die Professur verfügt über gut ausgestattete Labore zur Biomechanik, Fahrsimulation, Ergonomie, Arbeitsumwelt und zu digitalen Menschmodellen. Darüber hinaus bietet das 2011 eingeweihte Projekthaus METEOR (MEnsch–TEchnik–ORganisation) eine Plattform für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in temporären Projektgruppen und für vielfältige Veranstaltungsformate (z. B. Workshops, Schulungen, Tagungen).

Der demografische Wandel ist seit mehreren Jahren ein wichtiges Querschnitts-Thema an der Professur Arbeitswissenschaft. Aufbauend auf einer in Eigenforschung erstellten Datenbank zu altersbedingten Fähigkeitsänderungen (Chemnitzer Altersdatenbank) wurde seit 2007 in Kooperation mit Volkswagen, Audi, der AutoUni und der Wolfsburg AG der modulare Alterssimulationsanzug MAX entwickelt. Der Alterssimulationsanzug schränkt bestimmte Fähigkeiten wie das Sehen, Hören und die Beweglichkeit in jeweils drei Stufen ein, so dass jüngere Probanden, die diesen Anzug tragen, eine Vorstellung vom Leben im Alter erhalten. Damit gelingt eine Sensibilisierung, Qualifizierung und Schulung von (jüngeren) Führungskräften, Produktentwicklern, Prozessplaner, Ausbildern und Mitarbeitern.

Ziel des Teilvorhabens „Kompetenzentwicklung im Bereich Technik und Wohnen“ der TU Chemnitz im Rahmen von Chemnitz+ ist die Befähigung professioneller und paraprofessioneller Akteure der Gesundheits- und Dienstleistungsregion Chemnitz+, dass diese mit ihren Einstellungen, Entscheidungen, Handlungen und Dienstleistungen wirksam und effizient einen Beitrag für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen in der eigenen Wohnung und dem eigenen Umfeld leisten können.

Technische Universität Chemnitz
Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
Herr Dr. Thomas Löffler

Postanschrift
Technische Universität Chemnitz
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
09107 Chemnitz

Besucheradresse
Technische Universität Chemnitz
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
Erfenschlager Straße 73, Gebäude C/F
09125 Chemnitz

0371 531-36024
0371 531-836024

thomas.loeffler@mb.tu-chemnitz.de
www.tu-chemnitz.de/mb/ArbeitsWiss/

Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.

Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.

Logo Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.

Der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) wurde am 28. Juni 1990 in Dresden gegründet. Am 19. Dezember 1991 wurde dem VSWG im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit das Prüfungsrecht übertragen. Er ist der größte deutsche Verband für Wohnungsgenossenschaften. In ihm sind 229 Wohnungsgenossenschaften, 3 Gesellschaften und 25 Gastmitglieder vereint, einerseits um sich den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtprüfungen zu unterziehen und andererseits um die Beratungs- und Betreuungsleistungen des Verbandes und sein Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen des Interessenbereiches zu nutzen. Die Wohnungsgenossenschaften bewirtschaften rund 286.000 Wohnungen und damit circa 13 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes im Freistaat Sachsen.

Die Beratungsleistungen des VSWG umfassen juristische, betriebswirtschaftliche, energetische und soziale Beratung zu allgemeinen Thematiken, zu Förderprogrammen und -richtlinien sowie zu den Gebieten der Personalentwicklung über Erstausbildung, Studienberatung, berufsbegleitender Qualifizierung, Prüfungsvorbereitung und Weiterbildung. Weiterhin vertritt der VSWG als Interessenverband die wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Belange seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, z. B. gegenüber den Sächsischen Ministerien. In der externen Gremienarbeit und einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit informiert der Verband über die Entwicklung der Mitglieder im wirtschaftlichen und politischen Kontext auf Landes-, Bundes- und Europaebene. Er engagiert sich in Arbeitsgruppen und auf anderen geeigneten Foren für die Belange, Bedürfnisse und Forderungen seiner Mitglieder. Das gilt für die Exekutive wie für die Legislative. Insbesondere demografische Themen und bezahlbares Wohnen stehen im Vordergrund. Über die interne Fachausschussarbeit wird gemeinsam an Projekten gearbeitet und Erfahrungen ausgetauscht. Ferner bieten die durch den VSWG e. V. organisierten themenspezifischen Großveranstaltungen Möglichkeiten zum interdisziplinären Transfer.

Ziel des Teilvorhabens  „Gesamtkoordination, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation und inhaltliche Integration“ des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) im Rahmen von Chemnitz+ ist die Koordination des Gesamtvorhabens, dessen Evaluation sowie die inhaltliche Inte­gration der verschiedenen Projektschwerpunkte in eine Gesamtkonzeption. Eine strukturierte Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation mit den unterschiedlichen Interessengruppen und Akteuren sowie der Aufbau kooperativer Strukturen wird die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse sicherstellen. Ferner werden finanzierbare Serviceketten und Geschäftsmodelle für eine zukunftsgewandte gesundheitliche, mobile und soziale Versorgung in einer alternden Gesellschaft entwickelt.

Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG)
Frau Alexandra Brylok (Referentin Soziales und Projekte)

Antonstraße 37
01097 Dresden

0351 8 07 01 - 51
0351 8 07 01 - 66

brylok@vswg.de
www.vswg.de; www.vswg-alterleben.de

Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG

Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG

Logo Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG

Die Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG (WGF) arbeitet seit 2006 kontinuierlich am Aufbau geeigneter Strategien und Lösungen, um ihre Mieter bei dem Wunsch nach einem aktiven, selbst bestimmten Leben bis ins hohe Alter zu unterstützen. Schwerpunktprozesse sind Wohnwert, Wohnumfeld sowie Verbesserung und Betreuung der Mieter von Jung und Alt. Die bisher erarbeiteten Lösungen bilden die Grundlage einer stabilen Unternehmensentwicklung. Die Schaffung attraktiver Wohn- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen, sowie die Umsetzung einer mieternahen und kommunikativen Strategie nimmt mit dem weiteren Ausbau des sozialen Netzes einen besonderen Schwerpunkt ein. Um Qualität der mieterorientierten Dienstleistungen und Betreuungsangebote für die Genossenschaftsmitglieder zu verbessern, erfolgen ein kontinuierlicher Informations- und Meinungsaustausch und zusätzliche, spezifische Mieterbefragungen. Bereits heute beteiligen sich monatlich über 400 Mieter von 1.700 Genossenschaftsmitgliedern an der kreativen Gestaltung des Lebens in der Genossenschaft. Das betrifft sowohl gemeinsame Aktionen der Nachbarschaftshilfe, der Erbringung sozialer Dienstleistungen, sowie der gemeinsamen Durchführung von sportlichen, kulturellen und individuellen Veranstaltungen. Zur Organisation und Betreuung dieser Aktionen ist ein Stamm von ca. 40 ehrenamtlichen Genossenschaftsmitgliedern kontinuierlich tätig, damit sich die aktiven Mitglieder wohlfühlen und das Interesse geweckt wird, dass ständig weitere Interessenten den Weg zur WGF finden. Zusätzlich finden jährliche Leitveranstaltungen statt: WGF-Promi-Treffs, WGF-Sommerfest und WGF-Weihnachtsmarkt. 

In den Räumen, der WGF-Begegnungsstätte, dem Kultur- und Sportraum finden regelmäßig orientierte Zielgruppenveranstaltungen statt. Gemeinsame Ausflüge und Veranstaltungen mit Kindereinrichtungen wie Kindergarten, Grundschule und Gymnasium, runden die Palette ab. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Döbeln wurde in den vergangenen Jahren intensiv ausgebaut. Durch die vorhandene WGF-Service-Card sind über 50 regionale Partner in einem Dienstleistungspaket für die Mieter zusammengefasst.

Ziel des Teilvorhabens „Wohn- und Dienstleistungsangebote in ländlichen Quartieren“ der WGF im Rahmen von Chemnitz+ ist die Entwicklung und pilothafte Umsetzung von Wohn- und Dienstleistungsangeboten für eine integrative Versorgung der Mieter in ländlichen Quartieren. Im Mittelpunkt stehen komplexe regionale Serviceketten zur Unterstützung sozialer Teilhabe und physischer Mobilität, die eine intensive Entwicklungsbegleitung und Moderation erfordern.

Wohnungsgenossenschaft "Fortschritt" Döbeln eG
Herr Stefan Viehrig

Blumenstraße 71
04720 Döbeln

03431 7192-55
03431 7192-27

stefan.viehrig@wgf-doebeln.de
www.wgf-doebeln.de

Projektpartner
Transferpartner
Beirat