Befähigung

Selbstbestimmtes Wohnen und Leben verlangen neben einer gesunden Lebensführung auch eine ent­sprechende Gestaltung der physisch-technischen Umwelt. Schwerpunkte bilden dabei das barrierefreie/-arme Bauen, barrierefreie Mobilitäts- und Kommunikationsangebote sowie für alle Nutzergruppen gebrauchstaugliche Haushaltsgeräte. Bei der Schaffung solcher An­ge­bote bilden das Handwerk, der Einzelhandel und viele weitere Dienstleister direkte Schnitt­stellen zum Kunden. Sie sind für eine verantwortungsvolle Beratung, den Verkauf sowie die Installation und Instandhaltung zuständig. Dabei ist es wichtig aktuellstes Wissen im Bereich der Sozial- und Fachkompetenzen zur Verfügung zu stellen.

Eine weitere Schnittstelle sind zudem Fachkräfte der Sozial- und Gesundheitsberufe und natürlich der Wohnungswirtschaft.

Die Ziele der Projektsäule sind deshalb:

  • Befähigung von allen Beteiligten in ihren Einstellungen, Entscheidungen, Handlungen und Dienstleistungen, so dass sie
    - wirksam und effizient zu einem selbstbestimmten Leben Älterer beitragen
    - ihre fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen weiterentwickeln  
  • Aufbau eines Kompetenz- und Dienstleistungsnetzwerkes zur aktiven Lebensgestaltung
    - Seniorencampus als innovatives Bildungsnetzwerk
    - Job- /Zuverdienstfirma zur Ergänzung des Alterseinkommens von Senioren 
  • Aufbau eines Test- und Demonstrationszentrums für barrierearmes, assistiertes Wohnen

Der Beitrag zur Gesamtstrategie besteht in der Schaffung eines übergreifenden Basis­moduls mit einer akteursspezifischen Bündelung des Know-hows zur lebenswerten, selbst­be­stimmten Lebensgestaltung. Regionale Spezifika und Potenziale sowie Dienstleistungs­akteure finden Berücksichtigung. 

Der Innovationsgehalt bezieht sich auf eine an allen Lebensphasen orientierte und vernetzte Akteursbefähigung, ausgehend von der Fragestellung wie nachhaltig Bewusstsein, Akzeptanz und Kompetenz ausgeprägt werden können. Neueste wissenschaftliche und technische Erkenntnisse werden einbezogen, um Aspekte der Wahrnehmung, Emotionen, Lernen und Konditionierung zu berücksichtigen.

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