Unterstützung

Obgleich Alter nicht mit Krankheit und Leiden gleichzusetzen ist, steigt mit fortschreitendem Alter das Risiko sogenannter physischer „Verschleißerscheinungen“ bzw. „altersassoziierter Erkrankungen“. Ein damit einhergehender Rückgang psychischer, kognitiver und sensomotorischer Fitness im Alter beeinträchtigt die Lebensqualität. Selbstbestimmtes und unabhängiges Leben ist dann, wenn überhaupt, nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Aufgrund nicht rechtzeitig erkannter Hilfebedarfe resultieren bei ungünstigen Konstellationen zum Teil auch aus geringen Einschränkungen heraus Folgeerkrankungen, z. B. durch Stürze oder Mangelernährung. Konzepte zur Vermeidung bzw. zum Ausgleich entstehender Einschränkungen im Wohnbereich sind daher dringend erforderlich.

Die Ziele der Projektsäule sind deshalb:

Erarbeitung von Lösungen zum Umbau von Wohnungen (baulich und technisch), die

  • ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen
  • individuelle Bedürfnisse der Mieter beachten
  • finanzierbar sind
  • übertragbar auf andere Anwendungsfälle sind
  • standardisierte Vorgehensweisen beinhalten und 
  • verschiedene Sanierungsgrade und Reaktionszeiträume beachten.

Der Beitrag zur Gesamtstrategie sind Umbaulösungen für verschiedene Lebenssituationen. Durch die Integration technischer Assistenz können darüber hinaus mobile und soziale Angebote in erweiterten bzw. neuen Varianten vernetzt und in neuer Qualität angeboten werden. Dazu gehören auch neue Möglichkeiten zur Information sowie zur Bereitstellung von Beratungsangeboten, die durch eine Vernetzung mit woh­nungs­internen Kommunikationsmitteln möglich werden. 

Der Innovationsgehalt des Forschungsprojektes liegt insbesondere in der Konzeption von Gestaltungsansätzen (u. a. auch die schnelle Integration technischer Assistenzsysteme) für bewohnte Wohnungen, verbunden mit einer Forschung zur Op­ti­mie­rung von Pflegeabläufen in definierten Bewegungsräumen.

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